24. September 2019

Aktuelle Warnung vor falschen e-Mails

Aktuelle Warnung vor der akut laufenden Welle mit gefÀlschten und sehr vertrauenserweckenden ...

24. September 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

Aktuelle Warnung vor falschen e-Mails

Aktuelle Warnung vor der akut laufenden Welle mit gefĂ€lschten und sehr vertrauenserweckenden e-Mails mit der Schadsoftware „Emotet“ im Dateianhang.

Nach einer Art Sommerpause, in der diese Masche weniger genutzt wurde, warnt das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Zunahme dieser Cyber-Angriffe mit Emotet: www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2019/Emotet-Warnung_230919.html

Zur Vorsorge und als Abwehrmaßnahme gelten die Empfehlungen aus unserem Beitrag vom 14. August.

Das BSI hat außerdem speziell zum Umgang mit Emotet eine eigene Webseite eingerichtet:
www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/Micro/E-Mailsicherheit/emotet.html

AllergrĂ¶ĂŸte Vorsicht ist immer geboten, wenn eine Mail ungefragt mit einem Word, Excel oder Powerpoint Dokument im Anhang ankommt, die irgendwie „geprĂŒft“ oder „bestĂ€tigt“ werden soll.
Oft sind die Absender der Mail und auch der Mailtext plausibel und stammen sogar aus einer bestehenden Mailkommunikation, wodurch nur geringe Zweifel an der Echtheit der Mail aufkommen. Die Daten fĂŒr solche Betrugsmails stammen aus frĂŒheren Emotet Infektionen, beispielsweise beim vermeintlichen Absender oder anderen Beteiligten der gefĂ€lschten Mailkommunikation.

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2. September 2019

Logitech Sicherheitsupdate fĂŒr schnurlose MĂ€use und Tastaturen

Kabellose MĂ€use und Tastaturen von Logitech, die mit dem oft genutzten Unifying ...

2. September 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

Logitech Sicherheitsupdate fĂŒr schnurlose MĂ€use und Tastaturen

Logitech Unifying USBKabellose MĂ€use und Tastaturen von Logitech, die mit dem oft genutzten Unifying System arbeiten, sind von einer gravierenden SicherheitslĂŒcke betroffen.
Erkennbar sind solche GerĂ€te leicht an dem kleinen orangen Symbol auf dem USB Stecker des Senders/EmpfĂ€ngers. Vereinfacht gesagt, kann die Funkverbindung aus der Ferne gehackt und darĂŒber Tastaturbefehle an den angeschlossenen Computer gesendet werden. Technische Details dazu können hier nachgelesen werden:
https://heise.de/-4510224
https://heise.de/-4464149

Ein inzwischen bereitgestelltes Update vom Hersteller Logitech schafft weitgehend Abhilfe, der Download dazu ist hier zu finden: https://support.logi.com/hc/de/articles/360035037273

Falls die Zusatzsoftware „Logitech Options“ zur Maus/Tastatur auf dem Computer installiert ist, sollte auch sichergestellt sein, dass diese ebenfalls auf dem neuesten Stand ist. Download der aktuellen Version hier:
https://support.logi.com/hc/de/articles/360025297893

 

 

 

 

 

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14. August 2019

Sicherer Umgang mit Mail-AnhÀngen

Oft verbreitet sich Schadsoftware ĂŒber manipulierte Office-Dateien fĂŒr Word, ...

14. August 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

Sicherer Umgang mit Mail-AnhÀngen

Oft verbreitet sich Schadsoftware ĂŒber manipulierte Office-Dateien fĂŒr Word, Excel oder Powerpoint. Dazu befinden sich solche Dateien als Anhang an fast perfekt gestalteten e-Mails, die kaum Zweifel an der ZuverlĂ€ssigkeit des Absenders aufkommen lassen, damit die angehĂ€ngten Dateien bedenkenlos geöffnet werden.

Soviel vorweg, das reine Anschauen solcher AnhÀnge ist meistens NOCH ungefÀhrlich. GefÀhrlich wird es in dem Moment, wenn der Aufforderung, die Datei zu entsperren, gefolgt wird.
Microsoft Word warnt davor recht deutlich am oberen Rand, sofern diese Sicherung nicht deaktiviert wurde.

Auf diese SchaltflÀche NICHT klicken !
Nur in wenigen Ausnahmen ist dies erforderlich, und das dann am besten in Absprache mit dem Ersteller der Datei.

Wenn solche AnhÀnge direkt aus der e-Mail heraus geöffnet werden, wird bedauerlicherweise immer die Aktivierung verlangt, auch bei harmlosen Dateien und auch, wenn sie nur gedruckt werden sollen.

Es empfiehlt sich deshalb, nach der schnellen Sichtkontrolle des Inhalts, zur weiteren Bearbeitung den Anhang der Mail lokal zu speichern (z.B. ziehen des Anhangs auf den Desktop im Hintergund). Dann erst diese Datei doppelt klicken/öffnen und prĂŒfen, ob Word oder Excel o.Ă€. weiterhin eine Aktivierung des Inhalts verlangt. Bei harmlosen Dateien muss nĂ€mlich nichts gesperrt werden, weil kein ausfĂŒhrbarer Programmcode darin enthalten ist.
VerdÀchtige Dateien jedoch beharren weiterhin auf Aktivierung des Inhalts, was in dem Fall den Start der Schadsoftware bedeutet.

Fazit: Aufforderungen, um Inhalte oder die Bearbeitung zu aktivieren oder zu entsperren, sollten konsequent ignoriert werden.
Im Zweifelsfall mĂŒssen solche Dateien erst lokal abgelegt und dort erneut geöffnet werden, auf keinen Fall jedoch direkt aus dem Mailprogramm heraus.

 

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25. Januar 2019

Mac Trojaner in Internet-Werbebannern

Apple Nutzer mĂŒssen besonders aufpassen, wenn beim normalen Surfen im Internet ...

25. Januar 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

Mac Trojaner in Internet-Werbebannern

Apple Nutzer mĂŒssen besonders aufpassen, wenn beim normalen Surfen im Internet unvermittelt ein Fenster zum Download und Installation des Adobe Flash Players oder anderer vermeintlich notwendiger Software auftaucht.
Die Betrugsmasche versteckt sich derzeit in Werbebannern, die unter UmstĂ€nden auch bei sonst vertrauenswĂŒrdigen Webseiten auftreten können.

BetrĂŒger versuchen damit regelmĂ€ĂŸig, Nutzer zur Installation von scheinbar notwendiger oder bekannter Software zu bewegen. TatsĂ€chlich installiert sich dabei eine Schadsoftware, die weitere schĂ€dliche Funktionen nachlĂ€dt.

Die Aufforderung zum Download oder zur Installation sehen durchaus echt aus, sollten aber keinesfalls weiter beachtet oder bestĂ€tigt werden. Am besten schließt man das betreffende Fenster einfach.

Downloads zur Installation von Zusatzprogrammen sollten Nutzer stets eigenhĂ€ndig und nur direkt auf den Webseiten der Hersteller nutzen, so zum Beispiel unter www.adobe.de fĂŒr den Flash Player (sofern er ĂŒberhaupt gebraucht wird).

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24. Januar 2019

! Dringendes Update fĂŒr Apple iPhone und iPad !

Die neueste Apple iOS Version 12.1.3 fĂŒr iPhone und iPad vom Januar 2019 schliesst ...

24. Januar 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

! Dringendes Update fĂŒr Apple iPhone und iPad !

Die neueste Apple iOS Version 12.1.3 fĂŒr iPhone und iPad vom Januar 2019 schliesst mehrere gravierende SicherheitslĂŒcken zugleich, mit denen Apple iPhones und iPads allein durch den Aufruf einer manipulierten Webseite gehackt werden können.

Die Details fĂŒr diese Hacks sind bereits im Umlauf, so wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie zur Anwendung kommen. Es ist zu erwarten, dass Links zu prĂ€parierten Webseiten zum Beispiel per e-Mail, iMessage oder WhatsApp Nachrichten, Facebook Posts etc. verbreitet werden.

Wird ein GerÀt dadurch geknackt, kann Schadsoftware von extern nachgeladen werden, die dann zum Beispiel Zugriff auf die Benutzerdaten und Eingaben bei der Nutzung erlangen kann.

Bevor das Update installiert werden soll, empfehlen wir dringend, ein vollstĂ€ndiges Backup des GerĂ€tes ĂŒber USB Kabel  mit iTunes an einem Computer zu machen.

Zuvor unbedingt prĂŒfen, ob iTunes in der Version 12.9.x vorliegt!
iTunes daher gegebenenfalls vor dem Update ebenfalls aktualisieren, andernfalls droht eine Blockade des MobilgerÀts wÀhrend des Aktualisierungsvorgangs.
Die aktuelle iTunes Version ermittelt man an PCs im gestarteten iTunes im MenĂŒ „?“ und dort unter „Info“. An Macs klickt man oben links auf iTunes und dort auf „Info ĂŒber…“

Nach erfolgtem Backup, lĂ€sst sich die Aktualisierung des MobilgerĂ€ts am schnellsten direkt in den Einstellungen des iPhone bzw. iPads starten unter „Einstellungen – Allgemein – Softwareupdate“.
Die Datenmenge und Installationszeit ist auf diesem Wege deutlich geringer und wird schneller verarbeitet, als ĂŒber iTunes am Computer.

Mehr Infos bei heise.de…

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16. Januar 2019

E-Mails mit Betrugsabsicht

Aufgrund der vielen Anfragen zu E-mails mit verunsicherndem Inhalt hier eine ...

16. Januar 2019 Von: Thomas Bayer Schließen

E-Mails mit Betrugsabsicht

Aufgrund der vielen Anfragen zu E-mails mit verunsicherndem Inhalt hier eine Auflistung von typischen Merkmalen von E-Mails mit kriminellen Inhalten. Auf Virenscanner kann man sich leider nie 100% verlassen, weil diese zeitverzögert um manchmal mehrere Tage erst die SchÀdlinge erkennen können.

  1. Absender ist die eigene Mailadresse:
    der sichtbare Absender von E-Mails ist nur ein einfacher Text, der leicht genutzt werden kann, um EmpfĂ€nger zu tĂ€uschen. Die tatsĂ€chliche Absenderadresse wird von vielen Mailprogrammen aus KomfortgrĂŒnden verborgen. Das nutzen BetrĂŒger aus, damit EmpfĂ€nger solchen Mails vertrauen.

  2. AnhĂ€nge Typ 1: es befindet sich eine DOC/DOCX oder XLS/XLSX oder PPT/PPTX Datei fĂŒr Microsoft Word oder Excel oder Powerpoint
    oder
    im Anhang befindet sich eine ZIP Datei in dieser sich wiederum DOC/XLS/PPT Dateien befinden.
    Solche Dateien können Programmierungen (Makros) enthalten, die beim Öffnen mit Word etc. eine Aufforderung anzeigen zur weiteren Bearbeitung und Anzeige des Inhalts. Wenn man dies bestĂ€tigt, beginnt die Schadsoftware ihre Arbeit.

  3. AnhÀnge Typ 2: Datei/en mit der Endung EXE, COM, BAT, CMD, PIF, JS, REG,PS1
    Solche Dateien sind direkt ausfĂŒhrbare Programme und beginnen beim Starten sofort mit dem programmierten Unheil.

  4. Links zu dubiosen Webseiten im Mailtext
    wenn im Text von Mails gefordert wird, Links auf Webseiten anzuklicken, deren Adresse inhaltlich nicht zur E-mail passen, wartet dort oft ein Schadcode, der bei nicht top aktuellen Webbrowsern nach SicherheitslĂŒcken sucht und diese umgehend ausnutzt, um den Computer zu infizieren. Wenn beispielsweise vermeitliche BestĂ€tigungsmails von amazon nicht zu amazon.com fĂŒhren, sondern zu amazon.asdfgdas.com, ist der Teil der Adresse vor dem letzten Punkt entscheidend. Hier zum Beispiel hat asdfgdas offensichtlich nichts mit amazon zu tun und darf nicht angeklickt werden.

  5. Besorgniserregende Betreff-Titel
    Nachrichten-Betreffs wie Mahnung, Forderung, KĂŒndigung, offene Rechnung und dann im Mailtext Links zu Webseiten oder DateianhĂ€nge wie oben aufgefĂŒhrt sind praktisch immer falsch und sollten ignoriert werden.

  6. E-Mails mit Bewerbungen, Online-Rechnungen, eingescannte Dateien von vermeintlichen Scannern im Netzwerk
    regelmĂ€ĂŸige E-mails von registrierten Diensten mit Online-Rechnungen oder von eigenen Scannern im Netzwerk sind praktisch immer gleich formatiert und enthalten stets dieselben Inhalte. Neue Mails, die scheinbar von bekannten Diensten stammen, aber plötzlich anders aussehen, mĂŒssen vor der Bearbeitung von AnhĂ€ngen sorgfĂ€ltig verglichen werden. Oft ist in solchen gefĂ€lschten Mails schĂ€dlicher Anhang angehĂ€ngt. Spontane oder auch erwartete Bewerbungen mit angehĂ€ngten Dateien mĂŒssen immer sehr vorsichtig geprĂŒft und beim geringsten Anlass fĂŒr Zweifel ignoriert werden. Im Zweifelsfall die beigefĂŒgten AnhĂ€nge auf einem speziell dafĂŒr abgesicherten Computer öffnen ohne Verbindung zu einem internen Netzwerk.

Schadsoftware versucht auf vielen Ebenen sĂ€mtliche Daten zu erfassen, die irgendwie verfĂŒgbar sind. Damit sind in einem Netzwerk alle damit verbundenen Computer in Gefahr, auch wenn darauf die betreffende schĂ€dliche Datei nicht geöffnet wurde. Bei aktivierter Schadsoftware hilft sicher nur ein vollstĂ€ndiges Backup der Daten und Computersysteme, das die betroffenen Computer wieder in einen sauberen Zustand zurĂŒck versetzt.

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9. Oktober 2018

Smart-Home und Sicherheit

Neu auf unserer Webseite ist die Rubrik fĂŒr Smart-Home Projekte und Sicherheitstechnik ...

9. Oktober 2018 Von: Thomas Bayer Schließen

Smart-Home und Sicherheit

Neu auf unserer Webseite ist die Rubrik fĂŒr Smart-Home Projekte und Sicherheitstechnik.

Smart-Home und Sicherheitstechnik soll möglichst unbemerkt und zuverlÀssig funktionieren.
Das gelingt nur bei guter Planung und Auswahl der geeigneten Komponenten, sowie anschließender Programmierung der Installation fĂŒr die individuellen WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse. Die Sicherheit wird dabei besonders berĂŒcksichtigt und ist durch namhafte nationale Entwickler und Hersteller gewĂ€hrleistet.

Mehr Infos dazu und Beschreibungen von realisierten Projekten sind auf der Webseite zu finden.

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5. Januar 2018

Zu SicherheitslĂŒcken in Computerchips…

Die SicherheitslĂŒcken „Meltdown“, „Spectre“ und deren ...

5. Januar 2018 Von: Thomas Bayer Schließen

Zu SicherheitslĂŒcken in Computerchips…

Die SicherheitslĂŒcken „Meltdown“, „Spectre“ und deren Varianten die in den Prozessoren von Computern und MobilgerĂ€ten gefunden wurden sind gravierend, aber sie können nur dann ausgenutzt werden, wenn sich betroffene GerĂ€te eine dafĂŒr entwickelte Schadsoftware auf dem ĂŒblichen Wege einhandeln, also per e-mail Anhang, Download etc.

Weil das Sicherheitsproblem in der Hardware liegt, die nicht einfach ausgewechselt werden kann, arbeiten die betroffenen Hersteller Intel und AMD gemeinsam mit den Software-Herstellern Microsoft, Google, Apple und Anderen an Aktualisierungen, damit die SicherheitslĂŒcken zukĂŒnftig nicht mehr ausgenutzt werden können.
Diese Aktualisierungen sind laufend in Arbeit und werden durch die regelmĂ€ĂŸigen System- und Softwareupdates bereitgestellt.

Praktisch bedeutet dies keine Änderung der dringenden Empfehlung, stets darauf zu achten, dass sich alle GerĂ€te und die verwendete Software auf dem aktuellsten Stand befinden, und natĂŒrlich auch weiterhin keine zweifelhaften MailanhĂ€nge zu öffnen oder Programme aus unbekannten Quellen zu installieren.
Viele Systeme haben eine automatische Aktualisierung eingerichtet, manche mĂŒssen aber manuell in den jeweiligen System- oder Programmeinstellungen ĂŒberprĂŒft werden.

RegelmĂ€ĂŸige Updates sind zwar lĂ€stig aber ganz wesentlich fĂŒr den Datenschutz und die sichere Nutzung aller modernen GerĂ€te. Alte Computer, Handys und Software, die keine Aktualisierungen mehr bekommen, gehören dagegen leider ausgemustert und verschrottet.

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18. September 2017

Beliebtes Tool CC-Cleaner wurde kompromittiert und muss aktualisiert werden

Das SĂ€uberungs- und Optimierungstool CC-Cleaner war in der Dateiversion 5.33 bzw ...

18. September 2017 Von: Thomas Bayer Schließen

Beliebtes Tool CC-Cleaner wurde kompromittiert und muss aktualisiert werden

Das SĂ€uberungs- und Optimierungstool CC-Cleaner war in der Dateiversion 5.33 bzw. die Cloud Version 1.07 von Unbekannten gehackt worden, und enthielt Schadsoftware, die eine HintertĂŒr zum betreffenden PC öffnete. DarĂŒber wirden Systeminformationen abgerufen und womöglich bestand auch die Gefahr, dass weitere Schadsoftware auf dem betreffenden PC zusĂ€tzlich eingeschleust wurde.
Der Hersteller Piriform ist am 12.9. auf den Hack seiner Download-Server aufmerksam geworden und hat Gegenmaßnahmen getroffen. Er empfiehlt dringend, auf die bereinigte und sichere neue Version 5.34 zu aktualisieren!

Download: https://www.piriform.com/ccleaner/download/standard

Weitere Details dazu hier zum Nachlesen: https://heise.de/-3834851

 

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23. September 2016

Tipp: PrĂŒfen, ob man vom Datenklau betroffen ist

Aktuell lautet die Top-Meldung der Nachrichten, dass Benutzerdaten bei Yahoo ...

23. September 2016 Von: Thomas Bayer Schließen

Tipp: PrĂŒfen, ob man vom Datenklau betroffen ist

Aktuell lautet die Top-Meldung der Nachrichten, dass Benutzerdaten bei Yahoo gestohlen worden sind.
Dies ist in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen, so zum Beispiel auch bei LinkedIn, Dropbox und anderen.
Allen VorfĂ€llen gemeinsam ist, dass zunĂ€chst die Daten bloß gestohlen werden, entweder durch einen Hackerangriff, durch interne Mitarbeiter oder andere Datenlecks. Nach einer Weile erst werden diese gestohlenen Daten auf dem Schwarzmarkt angeboten, so wie nun die Yahoo Daten nach rund 2 Jahren aufgetaucht sind. Dies ist der Moment, an dem die Echtheit der Daten geprĂŒft werden kann, und wie sich im Fall Dropbox herausgestellt hat, waren alle Benutzerdaten echt und nutzbar (sofern die Betroffenen Benutzer nicht zwischendurch sowieso ihr Passwort schon geĂ€ndert hatten).

Jeder kann selbst testen, ob sich seine e-Mail Adresse in einem der betroffenen Datenpools befindet. Um dies zu tun existiert eine Webseite die darĂŒber Auskunft gibt, ob und in welchen gestohlenen Daten sich die eigene e-Mail Adresse befindet: https://haveibeenpwned.com

Was ist zu tun, wenn die eingegebene Mailadresse als kompromittiert angezeigt wird?

  1. beim angegebenen Dienst das Passwort Àndern
    wenn man den Dienst nicht mehr benutzt, kann das natĂŒrlich entfallen, aber der zweite Schritt ist fast noch wichtiger:
  2. Alle Dienste, wo man sich mit der gleichen Mailadresse anmeldet und dabei evtl. sogar dasselbe Passwort verwendet MÜSSEN geprĂŒft und unverzĂŒglich das Passwort geĂ€ndert werden !
    Ist also zum Beispiel die Mailadresse und das Kennwort in Verbindung mit Yahoo bekannt, und man nutzt die gleiche Kombination auch bei Amazon oder eBay, steht den BetrĂŒgern nun dort ebenfalls TĂŒr und Tor offen.

Die BetrĂŒger versuchen natĂŒrlich, mit den vorliegenden Mail-Kennwort Kombinationen populĂ€re andere Dienste zu nutzen und auch Zugang zum Mailkonto selbst zu erhalten, weil viele Nutzer aus Bequemlichkeit die gleiche Kombination benutzen.

In dem Zusammenhang muss darauf geachtet werden, dass sich besonders das Passwort fĂŒr das e-mail Konto von allen anderen Kennwörtern unterscheidet! Sollte dieses nĂ€mlich ebenfalls das gleiche sein, können BetrĂŒger sogar den gesamten e-Mail Verkehr ĂŒbernehmen, und damit weitere Dienste/Anmeldungen kapern, indem sie sich selbst die unbekannten Kennwörter zusenden lassen.

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