Zu Sicherheitslücken in Computerchips…

Die Sicherheitslücken „Meltdown“, „Spectre“ und deren Varianten die in den Prozessoren von Computern und Mobilgeräten gefunden wurden sind gravierend, aber sie können nur dann ausgenutzt werden, wenn sich betroffene Geräte eine dafür entwickelte Schadsoftware auf dem üblichen Wege einhandeln, also per e-mail Anhang, Download etc.

Weil das Sicherheitsproblem in der Hardware liegt, die nicht einfach ausgewechselt werden kann, arbeiten die betroffenen Hersteller Intel und AMD gemeinsam mit den Software-Herstellern Microsoft, Google, Apple und Anderen an Aktualisierungen, damit die Sicherheitslücken zukünftig nicht mehr ausgenutzt werden können.
Diese Aktualisierungen sind laufend in Arbeit und werden durch die regelmäßigen System- und Softwareupdates bereitgestellt.

Praktisch bedeutet dies keine Änderung der dringenden Empfehlung, stets darauf zu achten, dass sich alle Geräte und die verwendete Software auf dem aktuellsten Stand befinden, und natürlich auch weiterhin keine zweifelhaften Mailanhänge zu öffnen oder Programme aus unbekannten Quellen zu installieren.
Viele Systeme haben eine automatische Aktualisierung eingerichtet, manche müssen aber manuell in den jeweiligen System- oder Programmeinstellungen überprüft werden.

Regelmäßige Updates sind zwar lästig aber ganz wesentlich für den Datenschutz und die sichere Nutzung aller modernen Geräte. Alte Computer, Handys und Software, die keine Aktualisierungen mehr bekommen, gehören dagegen leider ausgemustert und verschrottet.