16. Januar 2019

E-Mails mit Betrugsabsicht

Aufgrund der vielen Anfragen zu E-mails mit verunsicherndem Inhalt hier eine ...

16. Januar 2019 By: Thomas Bayer Close

E-Mails mit Betrugsabsicht

Aufgrund der vielen Anfragen zu E-mails mit verunsicherndem Inhalt hier eine Auflistung von typischen Merkmalen von E-Mails mit kriminellen Inhalten. Auf Virenscanner kann man sich leider nie 100% verlassen, weil diese zeitverzögert um manchmal mehrere Tage erst die SchÀdlinge erkennen können.

  1. Absender ist die eigene Mailadresse:
    der sichtbare Absender von E-Mails ist nur ein einfacher Text, der leicht genutzt werden kann, um EmpfĂ€nger zu tĂ€uschen. Die tatsĂ€chliche Absenderadresse wird von vielen Mailprogrammen aus KomfortgrĂŒnden verborgen. Das nutzen BetrĂŒger aus, damit EmpfĂ€nger solchen Mails vertrauen.

  2. AnhĂ€nge Typ 1: es befindet sich eine DOC/DOCX oder XLS/XLSX oder PPT/PPTX Datei fĂŒr Microsoft Word oder Excel oder Powerpoint
    oder
    im Anhang befindet sich eine ZIP Datei in dieser sich wiederum DOC/XLS/PPT Dateien befinden.
    Solche Dateien können Programmierungen (Makros) enthalten, die beim Öffnen mit Word etc. eine Aufforderung anzeigen zur weiteren Bearbeitung und Anzeige des Inhalts. Wenn man dies bestĂ€tigt, beginnt die Schadsoftware ihre Arbeit.

  3. AnhÀnge Typ 2: Datei/en mit der Endung EXE, COM, BAT, CMD, PIF, JS, REG,PS1
    Solche Dateien sind direkt ausfĂŒhrbare Programme und beginnen beim Starten sofort mit dem programmierten Unheil.

  4. Links zu dubiosen Webseiten im Mailtext
    wenn im Text von Mails gefordert wird, Links auf Webseiten anzuklicken, deren Adresse inhaltlich nicht zur E-mail passen, wartet dort oft ein Schadcode, der bei nicht top aktuellen Webbrowsern nach SicherheitslĂŒcken sucht und diese umgehend ausnutzt, um den Computer zu infizieren. Wenn beispielsweise vermeitliche BestĂ€tigungsmails von amazon nicht zu amazon.com fĂŒhren, sondern zu amazon.asdfgdas.com, ist der Teil der Adresse vor dem letzten Punkt entscheidend. Hier zum Beispiel hat asdfgdas offensichtlich nichts mit amazon zu tun und darf nicht angeklickt werden.

  5. Besorgniserregende Betreff-Titel
    Nachrichten-Betreffs wie Mahnung, Forderung, KĂŒndigung, offene Rechnung und dann im Mailtext Links zu Webseiten oder DateianhĂ€nge wie oben aufgefĂŒhrt sind praktisch immer falsch und sollten ignoriert werden.

  6. E-Mails mit Bewerbungen, Online-Rechnungen, eingescannte Dateien von vermeintlichen Scannern im Netzwerk
    regelmĂ€ĂŸige E-mails von registrierten Diensten mit Online-Rechnungen oder von eigenen Scannern im Netzwerk sind praktisch immer gleich formatiert und enthalten stets dieselben Inhalte. Neue Mails, die scheinbar von bekannten Diensten stammen, aber plötzlich anders aussehen, mĂŒssen vor der Bearbeitung von AnhĂ€ngen sorgfĂ€ltig verglichen werden. Oft ist in solchen gefĂ€lschten Mails schĂ€dlicher Anhang angehĂ€ngt. Spontane oder auch erwartete Bewerbungen mit angehĂ€ngten Dateien mĂŒssen immer sehr vorsichtig geprĂŒft und beim geringsten Anlass fĂŒr Zweifel ignoriert werden. Im Zweifelsfall die beigefĂŒgten AnhĂ€nge auf einem speziell dafĂŒr abgesicherten Computer öffnen ohne Verbindung zu einem internen Netzwerk.

Schadsoftware versucht auf vielen Ebenen sĂ€mtliche Daten zu erfassen, die irgendwie verfĂŒgbar sind. Damit sind in einem Netzwerk alle damit verbundenen Computer in Gefahr, auch wenn darauf die betreffende schĂ€dliche Datei nicht geöffnet wurde. Bei aktivierter Schadsoftware hilft sicher nur ein vollstĂ€ndiges Backup der Daten und Computersysteme, das die betroffenen Computer wieder in einen sauberen Zustand zurĂŒck versetzt.

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29. Oktober 2018

Spam mal lustig

Diese Spam-Mail kam heute bei verschiedenen Adressaten an und ist ausnahmsweise ...

29. Oktober 2018 By: Thomas Bayer Close

Spam mal lustig

Diese Spam-Mail kam heute bei verschiedenen Adressaten an und ist ausnahmsweise wirklich leicht als solche zu identifizieren. Die offenbar maschinelle Übersetzung ins Deutsche ist ausserdem sogar sehr lustig zu lesen.

Der Absender der Mail war im ĂŒbrigen mit dem EmpfĂ€nger gleich, also hat sich der EmpfĂ€nger diese Mail scheinbar selbst geschickt, ein typisches Merkmal von Spam-mails, abgesehen von der absurden Forderung anhand vermeintlicher Kenntnis persönlicher Daten.


Von: xxx@empfaenger.de
Gesendet: Freitag, 26. Oktober 2018 15:11
An: xxx@empfaenger.de
Betreff: Sicherheitswarnung!

Salut!

Wie Sie es Ihnen schon denken können, ist Ihr Konto (xxx@empfaenger.de ) gesprengt, denn ich Ihnen diese Nachricht von verschickt habe. 🙁

Ich vertrete eine bekannte internationale Gruppe von Hackern
In der Zeit vom 23.07.2018 bis zum 20.10.2018 wurden Sie mit dem Virus den wir erstellen haben ĂŒber die von Ihnen besuchte Webseite fĂŒr Erwachsene infiziert.
Zu dieser Zeit haben wir den Zutritt auf alle Ihre Briefwechsel, Konten in sozialen Netzwerken und Messengerdienste.
Mehr noch, haben wir volle SpeicherauszĂŒge dieser Informationen.

Wir sind uns Ihrer „kleinen und großen Geheimnisse“ bewusst, ja, ja… Sie haben ein ganz geheimes Leben.
Wir haben geguckt und aufgezeichnet, wie Sie Spaß auf Webseiten fĂŒr Erwachsene hatten. Herr im Himmel, was fĂŒr Geschmack und Liebhabereien haben Sie… 🙂

Aber die interessanteste Sache ist, dass wir Sie periodenweise auf der Webcam Ihres Computers aufgenommen haben. Die Web-Kamera wurde mit dem synchronisiert, was Sie gerade gesehen haben!
Ich glaube, dass Sie nicht möchten, dass Ihre Freunde und Angehörigen all Ihre Geheimnisse sehen, und bestimmt die Person, die Ihre Liebste ist.

Senden Sie $537 zu unserer KryptowÀhrung Bitcoin Wallet: 1PfbxCJkGNTZC7yFtHHhtPnZyiwQEUqAmu
Ich gewÀhrleiste, dass wir in diesem Fall alle Ihre Geheimnisse löschen werden!

Ab dem Moment, in dem diese Mitteilung gelesen ist, funktioniert der Timer!
Sie haben 48 Stunden, um diese Summe zu bezahlen.

Kaum daß dieses Geld auf unserem Konto ist, werden Ihre Daten sofort vernichtet!
Sofern Geld nicht ankommt, werden alle Ihre Korrespondenz und das von uns aufgenommene Video automatisch an alle Kontakte geschickt, die in der Zeit der Infektion auf Ihrem GerÀt erreichbar waren!
Leider, Sie mĂŒssen ĂŒber ihre Sicherheit nachdenken!
Hoffentlich, diese Situation lehr Ihnen, mehr um Ihre Sicherheit kĂŒmmern.
Geben Sie acht auf sich!

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9. Mai 2018

Pflichtangaben in e-mails

RegelmĂ€ĂŸig fĂ€llt uns auf, dass in e-Mails die Pflichtangaben fehlen, die bei ...

9. Mai 2018 By: Thomas Bayer Close

Pflichtangaben in e-mails

RegelmĂ€ĂŸig fĂ€llt uns auf, dass in e-Mails die Pflichtangaben fehlen, die bei geschĂ€ftlicher Korrespondenz vorgeschrieben sind. Dies kann unter UmstĂ€nden zu Abmahnungen und Strafzahlungen fĂŒhren.

Seit dem 1. Januar 2007 wurden die Vorgaben fĂŒr geschĂ€ftliche Korrespondenz gesetzlich auch auf die elektronische Kommunikation erweitert. Seitdem gelten bei e-Mails die gleichen Regeln und Pflichten fĂŒr Angaben wie bei der Briefpost (-> IHK Frankfurt).

Wir empfehlen, entweder die Angaben vom Briefpapier zu ĂŒbernehmen, oder sie Ă€hnlich dem Impressum von Webseiten zu halten. Diese mĂŒssen die Postadresse, den Namen einer verantwortlichen Kontaktperson, benannte Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme per Telefon sowie je nach GeschĂ€ftsform Steuernummern, Handelsregisternummern, Zulassungen usw. enthalten sein.
Eine e-mail Adresse selbst wird ja sowieso durch die Mail an sich kommuniziert, sollte aber der VollstĂ€ndigkeit halber auch allgemein aufgefĂŒhrt werden, denn oft unterscheidet sich die allgemeine Adresse von der individuellen Mailadresse des Absenders.

Das oft praktizierte AnhĂ€ngen einer elektronischen Visitenkarte ist nicht ausreichend, denn diese kann nicht von jedem EmpfĂ€nger geöffnet und gelesen werden, daher mĂŒssen die Angaben als Text in der e-Mail selbst erfolgen.

Dies ist mit gĂ€ngigen Mailprogrammen und auch auf MobilgerĂ€ten sehr einfach zu automatisieren, indem eine automatische Signatur mit diesen Informationen in jede erstellte e-Mail eingefĂŒgt wird.

Weitere Informationen dazu auch bei -> heise.de

signatur-ol2010Tipps fĂŒr’s Einrichten von Signaturen

In Outlook gelangt man zum Einrichten von Signaturen sehr einfach beim Erstellen einer Mail ĂŒber die SchaltflĂ€che „Signatur“ in der oberen Aktionsleiste.

 

Apple Mail bietet die Signaturverwaltung im MenĂŒ Mail – Optionen und weiter im Register Signaturen.

signatur-apple

MobilgerÀte bieten in ihren Mail-Einstellungen ebenfalls allesamt die Möglichkeit, eine Standardsignatur anzugeben.

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8. Mai 2018

Tipp: Zip Dateien verschlĂŒsseln

Oft werden wir nach einer Methode gefragt, Dateien die als Mail versendet werden ...

8. Mai 2018 By: Thomas Bayer Close

Tipp: Zip Dateien verschlĂŒsseln

Oft werden wir nach einer Methode gefragt, Dateien die als Mail versendet werden sollen, zusĂ€tzlich mit einem Passwort zu verschlĂŒsseln. Wir empfehlen dazu die kostenlose Software 7zip, die verschiedene Formate komprimierter Dateien verarbeiten und verschlĂŒsselte Dateien selbst erstellen kann.

Vorausgesetzt, es ist eine aktuelle Version von 7zip installiert, gilt unter Windows diese Vorgehensweise:

  1. betreffende Datei, Dateien oder Verzeichnis mit der rechten Maustaste anklicken
  2. im erscheinenden KontextmenĂŒ „zu einem Archiv hinzufĂŒgen…“ anklicken
  3. Dateiname kontrollieren/eingeben, empfohlenes Archivformat ZIP einstellen
  4. im Bereich VerschlĂŒsselung kann dann ein Passwort eingetragen werden, das beim Öffnen der erzeugten Zip Datei eingegeben werden muss

Die so erzeugte ZIP Datei kann nun zur Auflistung des Inhalts jederzeit geöffnet werden, aber sobald Dateien daraus extrahiert werden sollen, muss das Passwort eingegeben werden. EmpfĂ€nger solcher ZIP Dateien per e-Mail mĂŒssen beachten, dass die ZIP-Datei vor dem Öffnen lokal gespeichert werden sollte, denn ein direktes Öffnen aus der e-Mail heraus endet hĂ€ufig in einer Fehlermeldung, die zum Abbruch der Verarbeitung fĂŒhrt.

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5. Januar 2018

Zu SicherheitslĂŒcken in Computerchips…

Die SicherheitslĂŒcken „Meltdown“, „Spectre“ und deren ...

5. Januar 2018 By: Thomas Bayer Close

Zu SicherheitslĂŒcken in Computerchips…

Die SicherheitslĂŒcken „Meltdown“, „Spectre“ und deren Varianten die in den Prozessoren von Computern und MobilgerĂ€ten gefunden wurden sind gravierend, aber sie können nur dann ausgenutzt werden, wenn sich betroffene GerĂ€te eine dafĂŒr entwickelte Schadsoftware auf dem ĂŒblichen Wege einhandeln, also per e-mail Anhang, Download etc.

Weil das Sicherheitsproblem in der Hardware liegt, die nicht einfach ausgewechselt werden kann, arbeiten die betroffenen Hersteller Intel und AMD gemeinsam mit den Software-Herstellern Microsoft, Google, Apple und Anderen an Aktualisierungen, damit die SicherheitslĂŒcken zukĂŒnftig nicht mehr ausgenutzt werden können.
Diese Aktualisierungen sind laufend in Arbeit und werden durch die regelmĂ€ĂŸigen System- und Softwareupdates bereitgestellt.

Praktisch bedeutet dies keine Änderung der dringenden Empfehlung, stets darauf zu achten, dass sich alle GerĂ€te und die verwendete Software auf dem aktuellsten Stand befinden, und natĂŒrlich auch weiterhin keine zweifelhaften MailanhĂ€nge zu öffnen oder Programme aus unbekannten Quellen zu installieren.
Viele Systeme haben eine automatische Aktualisierung eingerichtet, manche mĂŒssen aber manuell in den jeweiligen System- oder Programmeinstellungen ĂŒberprĂŒft werden.

RegelmĂ€ĂŸige Updates sind zwar lĂ€stig aber ganz wesentlich fĂŒr den Datenschutz und die sichere Nutzung aller modernen GerĂ€te. Alte Computer, Handys und Software, die keine Aktualisierungen mehr bekommen, gehören dagegen leider ausgemustert und verschrottet.

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6. Oktober 2017

wenn iTunes keine Wiedergaben zÀhlt

Wenn iTunes keine Wiedergaben mehr zĂ€hlt, hilft folgendes Vorgehen: im MenĂŒ „Ac ...

6. Oktober 2017 By: Thomas Bayer Close

wenn iTunes keine Wiedergaben zÀhlt

Wenn iTunes keine Wiedergaben mehr zÀhlt, hilft folgendes Vorgehen:

  1. im MenĂŒ „Account“ den Computer „deauthorisieren“
  2. Abmelden aus iTunes, ebenfalls im MenĂŒ Account
  3. iTunes schließen und erneut starten
  4. Wiederanmelden in iTunes
  5. Computer wieder authorisieren

Beobachtet wurde dieses Problem in der aktuellen Version 12.7

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21. September 2017

Dunkler Bildschirm bei Apples iOS 11

Nach der Aktualisierung von auf Apples iOS 11 bei iPhones oder iPads kann es ...

21. September 2017 By: Thomas Bayer Close

Dunkler Bildschirm bei Apples iOS 11

Nach der Aktualisierung von auf Apples iOS 11 bei iPhones oder iPads kann es vorkommen, dass der Bildschirm dunkler erscheint als vom alten System gewohnt. Die Ursache dafĂŒr ist die geĂ€nderte Wirkung der Einstellung „Weißpunkt reduzieren“.

Wo frĂŒher lediglich „ein/aus“ möglich war und die Darstellung damit einfach nur weniger grell erschien, gibt es nun zusĂ€tzlich einen Regler, der die maximale Helligkeit beeinflusst. Wenn vor der Aktualisierung auf iOS 11 der Schalter fĂŒr „Weißpunkt reduzieren“ aktiviert war, wird nun zusĂ€tzlich die Helligkeit um einen hohen Wert (80%) reduziert. Damit ist das Display zum Beispiel in der Sonne bei maximal möglicher  Helligkeit nur noch sehr schwer lesbar. Augenscheinlich wirkt sich die neue Einstellung nur noch auf die Helligkeit und nicht mehr auf die Farben aus, daher kann aus unserer Sicht die Funktion guten Gewissens ganz abgeschaltet werden, um wieder eine Anzeige mit voller LichtstĂ€rke zu erhalten.

Den Schalter findet man in iOS 11 jetzt nicht wie frĂŒher in den Einstellungen zu „Anzeige und Helligkeit“, sondern unter „Allgemein – Bedienungshilfen – Display-Anpassungen“ .

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18. September 2017

Wieso kommen Mails von bekannten Absendern und enthalten Schadsoftware?

Immer wieder wird die Frage gestellt, weshalb man von bekannten Absendern Mails ...

18. September 2017 By: Thomas Bayer Close

Wieso kommen Mails von bekannten Absendern und enthalten Schadsoftware?

Immer wieder wird die Frage gestellt, weshalb man von bekannten Absendern Mails mit Schadsoftware erhÀlt, manchmal sogar von Adressen aus dem eigenen Firmennetzwerk ?

Die Absenderangaben von e-Mails lassen sich grundsÀtzlich extrem leicht fÀlschen oder verschleiern, dies kann vom echten Inhaber einer Mailadresse auch nicht verhindert werden.
In der Regel ist eine real genutzte e-Mail Adresse weithin bekannt bei GeschĂ€ftspartnern und im privaten Umfeld und kann auf Webseiten oft einfach abgelesen werden. Solche „echten“ Mailadressen werden von Versendern von Spam und Schadsoftware gesammelt und genutzt, um damit ihre Mails an Filtern vorbei zu schleusen und zugleich den Anschein zu erwecken, dass dem Inhalt vertraut werden kann – wegen des „bekannten“ Absenders.
Dagegen hilft letztlich nur die eigene EinschĂ€tzung und Erfahrung, solche betrĂŒgerischen Mails zu ignorieren oder gleich zu löschen.

Anhaltspunkte fĂŒr falsche Mails sind AnhĂ€nge die eine Rechnung enhalten sollen, aber statt im PDF Format als Word- oder Excel Datei beigefĂŒgt sind. Ebenso fĂŒhren Links zu Webseiten, auf denen man sich GeschĂ€ftsdokumente wie Rechnungen oder Gewinn/Zahlungsunterlagen herunterladen soll, praktisch immer direkt zu den BetrĂŒgern und dĂŒrfen keinesfalls angeklickt werden.

Nutzer von Microsoft Outlook können dubiose Mails in den Ordner Junk-E-Mail von Outlook verschieben und dort die Mail gefahrlos öffnen und untersuchen. Outlook sperrt AnhĂ€nge und Links fĂŒr Mails in diesem Ordner komplett und können damit auch nicht versehentlich geöffnet werden. Außerdem sieht man mehr Klartext im Inhalt zur Beurteilung der Nachricht, falls sie sich doch als echt herausstellen sollte.

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23. September 2016

Tipp: PrĂŒfen, ob man vom Datenklau betroffen ist

Aktuell lautet die Top-Meldung der Nachrichten, dass Benutzerdaten bei Yahoo ...

23. September 2016 By: Thomas Bayer Close

Tipp: PrĂŒfen, ob man vom Datenklau betroffen ist

Aktuell lautet die Top-Meldung der Nachrichten, dass Benutzerdaten bei Yahoo gestohlen worden sind.
Dies ist in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen, so zum Beispiel auch bei LinkedIn, Dropbox und anderen.
Allen VorfĂ€llen gemeinsam ist, dass zunĂ€chst die Daten bloß gestohlen werden, entweder durch einen Hackerangriff, durch interne Mitarbeiter oder andere Datenlecks. Nach einer Weile erst werden diese gestohlenen Daten auf dem Schwarzmarkt angeboten, so wie nun die Yahoo Daten nach rund 2 Jahren aufgetaucht sind. Dies ist der Moment, an dem die Echtheit der Daten geprĂŒft werden kann, und wie sich im Fall Dropbox herausgestellt hat, waren alle Benutzerdaten echt und nutzbar (sofern die Betroffenen Benutzer nicht zwischendurch sowieso ihr Passwort schon geĂ€ndert hatten).

Jeder kann selbst testen, ob sich seine e-Mail Adresse in einem der betroffenen Datenpools befindet. Um dies zu tun existiert eine Webseite die darĂŒber Auskunft gibt, ob und in welchen gestohlenen Daten sich die eigene e-Mail Adresse befindet: https://haveibeenpwned.com

Was ist zu tun, wenn die eingegebene Mailadresse als kompromittiert angezeigt wird?

  1. beim angegebenen Dienst das Passwort Àndern
    wenn man den Dienst nicht mehr benutzt, kann das natĂŒrlich entfallen, aber der zweite Schritt ist fast noch wichtiger:
  2. Alle Dienste, wo man sich mit der gleichen Mailadresse anmeldet und dabei evtl. sogar dasselbe Passwort verwendet MÜSSEN geprĂŒft und unverzĂŒglich das Passwort geĂ€ndert werden !
    Ist also zum Beispiel die Mailadresse und das Kennwort in Verbindung mit Yahoo bekannt, und man nutzt die gleiche Kombination auch bei Amazon oder eBay, steht den BetrĂŒgern nun dort ebenfalls TĂŒr und Tor offen.

Die BetrĂŒger versuchen natĂŒrlich, mit den vorliegenden Mail-Kennwort Kombinationen populĂ€re andere Dienste zu nutzen und auch Zugang zum Mailkonto selbst zu erhalten, weil viele Nutzer aus Bequemlichkeit die gleiche Kombination benutzen.

In dem Zusammenhang muss darauf geachtet werden, dass sich besonders das Passwort fĂŒr das e-mail Konto von allen anderen Kennwörtern unterscheidet! Sollte dieses nĂ€mlich ebenfalls das gleiche sein, können BetrĂŒger sogar den gesamten e-Mail Verkehr ĂŒbernehmen, und damit weitere Dienste/Anmeldungen kapern, indem sie sich selbst die unbekannten Kennwörter zusenden lassen.

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23. September 2016

Sicherer Umgang mit potenziellen Spam-Mails

Nutzer von Microsoft Outlook haben die gefahrlose Möglichkeit, fragwĂŒrdige e-Mails ...

23. September 2016 By: Thomas Bayer Close

Sicherer Umgang mit potenziellen Spam-Mails

Nutzer von Microsoft Outlook haben die gefahrlose Möglichkeit, fragwĂŒrdige e-Mails zu prĂŒfen oder bei Unsicherheit darĂŒber, ob eine e-Mail „echt“ ist, wenn die folgenden Schritte beachtet werden:

  1. generelles Abschalten der automatischen Vorschau im Lesebereich ist empfohlen:
    MenĂŒ Ansicht -> Lesebereich „aus“
  2. betreffende e-Mail ungelesen direkt in den Outlook Ordner „Junk e-Mail“ verschieben
  3. Wechsel in den Outlook Ordner „Junk e-Mail“ und Öffnen der zu untersuchenden e-Mail

Mit dieser Vorgehensweise nutzt man eine Besonderheit von Outlook, das e-Mails in diesem Ordner generell ohne AnhĂ€nge und Formatierung anzeigt. Somit werden Verlinkungen im Inhalt werden im Klartext angezeigt womit betrĂŒgerische Link-Adressen einfach zu erkennen sind (siehe hierzu frĂŒheren Beitrag zu diesem Thema).
Außerdem kann abgelesen werden, welche AnhĂ€nge der Mail beigefĂŒgt sind, wĂŒrde man sie im normalen Ordner öffnen. So werden möglicherweise verschleierte Dateitypen im Anhang offensichtlich, wie zum Beispiel datei.pdf.exe, was bei vielen Rechnern nur als Anhang datei.pdf angezeigt wĂŒrde ohne das entscheidende .exe am Schluss.

Wenn nach eingehender PrĂŒfung feststeht, dass die e-mail „sauber“ ist, genĂŒgt ein zurĂŒckschieben in den normalen Posteingang, um sie inkl. Anhang ganz normal ohne EinschrĂ€nkung zu öffnen.

 

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